2020-03 Corona und Quarantäne

Fehlende Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken erzeugen in diesen Tagen auch im Vogtland berechtigte Angst. Einige gewohnte Lebensmittel hinterlassen bereits leere Regale…

„Kein Grund zur Panik!“ -verbreitet der Gesundheitsminister. (04.03.20)

„Die Influenza- Grippe ist eine wesentlich größere Gefahr für die, die nicht aktuell geimpft sind“, -sagen Mediziner.

„Wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen,- dann rufen sie mich, doch ich antworte nicht… Weil sie meinen Rat nicht gewollt und alle meine Mahnungen verschmäht haben…“  -lesen wir als salomonische Weisheit über Gott im ersten Teil der Bibel. (Spr.1,28 ff.)

Das sind nur einige Beiträge, die uns in dieser Lage beschäftigen.

Bereits auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir über drastische Maßnahmen zur Abwehr infektiöser Krankheiten. Dazu gehört die sorgfältige Absonderung bei Ansteckungsgefahr. (3.Mo.12 ff.)

In der Republik Ragusa/Dubrovnik wurde 1377 als seuchenpolitische Maßnahme, für einlaufende Schiffe, eine Absonderung für 30 Tage angeordnet. Später wurde diese Zeit sicherheitshalber, in Anlehnung an die vierzigtätige Fastenzeit von Mose (2. Mo. 24,18) und Jesus Christus (Mt.4, 2), auf 40 Tage erhöht. Das begründet den Begriff Quarantäne (lat. „quadrainta“ = 40).

Die stille Passionszeit von 40 Werktagen nach Aschermittwoch  führt Christen jedoch nicht in die angstmachende Einsamkeit einer Wüste, sondern in die gelebte Gegenwart des leidenden Herrn Jesus Christus. Dort begründet sich die Gewissheit vom Ostersonntag, dass mit dem Tod nun doch nicht alles aus ist. Im Gegenteil! Es beginnt ein neues Kapitel. Er ist nach seinem Tod am Kreuz vor den Augen der Weltöffentlichkeit auferstanden- und noch mehr: Er lebt!

Auch Christen fürchten die Katastrophe,

aber  „ER-leben“ Christus!

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden!“

(Trostworte Jesu in der Bibel, Joh. 16,33;  j. p./hammerbrücke